Häufige Fragen

zu SERAMIS-Produkten und zur Anwendung

Generelle Fragen zu SERAMIS®

Was ist SERAMIS®?

Das SERAMIS® Pflanz-Granulat ist ein ideales Pflanzsubstrat für alle in Erde gezogenen Grün- und Blüh­pflanzen. Das Granulat hat eine poröse Struktur, wodurch es Wasser und Nährstoffe aufnehmen kann wie ein Schwamm. Dadurch kann sich jede Pflanze so viel Wasser nehmen, wie sie individuell benötigt.

Zur optimalen Pflege der Pflanze gehören das SERAMIS® Pflanz-Granulat, der SERAMIS® Gießanzeiger und die SERAMIS® Vitalnahrung für Grün- und Blüh­pflanzen.

Mehr zum SERAMIS System erfahren Sie hier.

Welche Rohstoffe werden zur Herstellung von SERAMIS® verwendet?

Durch große Mengen an Tonablagerungen, die sich im Tertiär (vor ca. 25-40 Millionen Jahren) gebildet haben, ist der Westerwald ein klassisches Tonabbaugebiet geworden. Basismaterial von SERAMIS® ist eine Mischung aus rot-brennenden, gebrochenen Westerwälder Tonen, die nach einem Spezialverfahren porosiert, danach getrocknet und gebrannt werden. Die Tone werden nach genau definierten Qualitätsparametern zusammengestellt.

Die Tonmengen, die für die Produktion von SERAMIS® Pflanz-Granulat benötigt werden, machen nur einen Bruchteil der Mengen aus, die von der keramischen Industrie verbraucht werden.

Wie wird das Rohmaterial behandelt und weiterverarbeitet?

Der Rohton wird zuerst auf seine Qualität überprüft. Danach wird die Tonmischung mit Wasser verflüssigt und in einem speziell entwickelten Verfahren so porosiert, dass ein Porenvolumen von über  80% entsteht. Anschließend wird der Ton getrocknet, auf die gewünschte Teilchengröße gebrochen, abgesiebt und danach bei Tempe­raturen knapp unter 1000 °C gebrannt, um die erforderliche Festigkeit zu erhalten. Durch den Brennprozess erhalten die Tonkörnchen ihre rotbraune Farbe, ohne dass Farbstoffe zugesetzt werden weil das im Ton enthaltene Eisen oxidiert. Um das Produkt im Beutel staubfrei zu halten, wird das Fertigprodukt mit Wasser besprüht und dann verpackt.

Wie wird die Qualität des SERAMIS® Pflanz-Granulats sichergestellt?

Sowohl die verwendeten Rohmaterialien als auch das Fertigprodukt werden regelmäßig strengen Qualitätskontrollen unterzogen.

Ist SERAMIS® unbedenklich für Mensch und Tier?

SERAMIS® Pflanz-Granulat besteht nur aus Ton, der bei ca. 1000 °C gebrannt wird. 

Durch den Brennprozess wird das Pflanz-Granulat reaktionsträge und ist dadurch biologisch und chemisch neutral. Es ist somit auch frei von organischem Material.

Pilze z.B. benötigen zu ihrer Entwicklung organisches Material. Insofern können Pilze auf SERAMIS® Pflanz-Granulat nur dann wachsen, wenn organische Partikel (z.B. Erde, Algen, Pflanzenreste) vorhanden sind. SERAMIS® ist daher nur Mittler, es nimmt Wasser auf, welches Mikroorganismen wie z. B. Pilze zum Wachstum benötigen. Durch den Umtopfvorgang kommt das Granulat automatisch mit der Erde und der Pflanze in Berührung.

Werden SERAMIS® Körnchen verschluckt empfehlen wir Ihnen, bei auffälligen Veränderungen im Verhalten Ihres Kindes/Tieres  in jedem Fall einen Arzt zu konsultieren.

Auf Anfrage schicken wir Ihnen gerne die Sicherheitsdatenblätter mit Details zum SERAMIS® Pflanz-Granulat sowie den SERAMIS® Vitalnahrungen zu.

SERAMIS® und Umweltschutz

Renaturierung der Tongruben
Seit etlichen Jahren bestehen für die im Tagebau arbeitenden Tongruben strenge, gesetzliche Auflagen über die Maßnahmen zur Rekultivierung nach Beendigung der Arbeiten. Die Gruben werden entweder wieder aufgefüllt und aufgeforstet oder mit Wasser aufgefüllt und als Seen mit entsprechender Rund-um-Bepflanzung angelegt.

Umweltschonende Produktion
Die Produktionsstätte Mogendorf arbeitet nahezu abfallfrei. Fast alle im Produktionsprozess anfallenden Stoffmengen werden zu verkaufsfähiger Ware verarbeitet oder wiederverwertet.

Das zur Reinigung und Kühlung eingesetzte Wasser wird komplett wieder verwendet, so dass kein Abwasser entsteht.

Besonderer Wert wird auf einen möglichst geringen Energieaufwand gelegt. So wird die Abwärme des Ofens wiederverwertet und ein Teil der im Prozess eingesetzten Wärmeenergie aus der Abwärme des Brennprozesses gewonnen. Um die Umwelt zu schonen, wird Erdgas zur Befeuerung der Öfen verwendet.

Der Einsatz einer hochmodernen Technik ermöglicht, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte deutlich unterschritten werden.

Ist SERAMIS® Pflanz-Granulat wiederverwendbar/ recyclebar?
Das SERAMIS® Pflanz-Granulat kann immer wieder verwendet werden, denn es ist strukturstabil. Falls die Wurzeln Ihrer Pflanze von Schädlingen befallen wur­den, können Sie die trockenen Tonkörnchen bei 180°C für 30 Minuten im Backofen erhit­zen und anschließend wieder verwenden. Bei Auskristallisierungen kann einfach die oberste Granulatschicht abgenommen und gut durchgespült werden. Danach lässt sich das Pflanz-Granulat wieder verwenden.

Entsorgung von SERAMIS® 
Das SERAMIS® Pflanz-Granulat für Zimmerpflanzen, als auch das Spezial-Substrat für Orchideen ist bei der Entsorgung unbedenklich und darf über die Biotonne (i.d.R. Kompostierung) in haushaltsüblichen Mengen entsorgt werden. Bestätigt wurde uns dies von verschiedenen angefragten Stellen wie:

- Technischer Leiter Kompostieranlage (vom AWB Hessen)
- AWB (Abfallwirtschaftsbetrieb) in Hessen
- AWB in Rheinland Pfalz
- SGD Nord (Struktur- und Genehmigungsdirektion) Rheinland Pfalz
- LUWG (Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht) RLP Mainz
Die Argumentation, dass das Material in der Aufbereitung der Abfälle aus der Biotonne (i.d.R. Kompostierung) der Qualität des Endprodukts eher zuträglich ist, als das es ihm Schaden könnte, wurde von allen mitgetragen.
Auch kann das Pflanz-Granulat zur besseren Durchlüftung in den hauseigenen Kompost eingebracht werden.

Wo kann man SERAMIS® kaufen?

Die gesamte SERAMIS® Produktpalette erhalten Sie in gut sortierten Baumärkten wie OBI, Hagebau, Toom etc., in großen Gartencentern und Gärtnereien sowie im Lebensmitteleinzelhandel.

Des Weiteren können Sie SERAMIS® auch online z.B. unter www.amazon.de erhalten.

Fragen zum SERAMIS® Pflanz-Granulat für Zimmerpflanzen

Das Umtopfen in SERAMIS® Pflanz-Granulat

Das Seramis Pflanz-Granulat ist für alle Zimmerpflanzen geeignet und ein Umtopfen der Pflanzen ist das ganze Jahr problemlos möglich.
Für das Umtopfen benötigen Sie zunächst einmal einen passenden, wasserdichten Topf  in beliebiger Form, ausreichend Seramis Pflanz-Granulat, einen Gießanzeiger pro Topf und Dünger (SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grün- oder Blühpflanzen).
Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf. Füllen Sie den neuen, etwas größeren Topf zu 1/3 mit dem SERAMIS® Pflanz-Granulat. Setzen Sie die Pflanze mit dem Erdballen hinein und füllen Sie den Topf mit Granulat auf. Stecken Sie den SERAMIS® Gießanzeiger bis zum unteren Rand des Anzeigefeldes in den Wurzelbereich der Pflanze.
Gießen Sie die Pflanze: Haben Sie das optimale Pflanzverhältnis von 2/3 SERAMIS®  zu 1/3 Erde eingehalten beträgt die optimale Gießmenge ca. 1/4 des Topfvolumens.
Nach dem Gießvorgang wechselt der Gießanzeiger erst nach ca. 2-4 Stunden von "rot" auf "blau". Die Geschwindigkeit des Farbumschlages ist abhängig von der Topfgröße.
Gießen Sie die Pflanze jetzt erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers "rot" ist. Zeigt er "blau", ist noch genügend Feuchtigkeit gespeichert, also muss nicht gegossen werden.

Ein Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Pflanzen nicht "übergießen". Die Gießintervalle verlängern sich deutlich beim Gebrauch von SERAMIS®. Gießen Sie erst wieder, wenn der Gießanzeiger "rot" anzeigt.

Bitte verwenden Sie für das Düngen Ihrer Pflanzen die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grünpflanzen bzw. Blühpflanzen, da diese auf das SERAMIS® Pflanz-Granulat abgestimmt sind.
Achten Sie auch unbedingt darauf, dass die Bedürfnisse der Pflanzen in Bezug auf: Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Standort usw. erfüllt werden, denn Pflanzen die sich nicht wohl fühlen  können nicht optimal wachsen und blühen.

 

Wie gießt man Pflanzen in SERAMIS® richtig?

Das optimale Verhältnis von SERAMIS® Pflanz-Granulat zur Erde beträgt  2/3 zu 1/3. Haben Sie dieses Pflanzverhältnis eingehalten beträgt die optimale Gießmenge ca. 1/4 des Topfvolumens.
Nachstehend ein paar Gießbeispiele für die optimale Gießmenge (¼ des Topfvolumens):

Topfhöhe und Durchmesser          Topfinhalt               ca. max. Gießmenge*                 
12 cm                                                     1 l                             ¼ l
14 cm                                                     2 l                             ½ l
18 cm                                                     4 l                              1 l
25 cm                                                   12 l                              3 l

*1/4 des Topfvolumens

Zur Bestimmung des richtigen Gießzeitpunktes verwenden Sie bitte den SERAMIS® Gießanzeiger. Dieser wechselt erst ca. 2-4 Stunden nach dem Gießvorgang von "rot" auf "blau". Gießen Sie die Pflanze erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers "rot" ist. Ist es "blau", dann ist noch genügend Feuchtigkeit im Granulat und im Erdballen gespeichert, so dass noch nicht gegossen werden muss.

Ein Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Pflanzen nicht "übergießen". Die Gießintervalle verlängern sich deutlich durch den Einsatz von SERAMIS®. Gießen Sie daher erst wieder, wenn der Gießanzeiger komplett "rot" anzeigt.

Wann und wie oft müssen in SERAMIS® getopfte Pflanzen umgetopft werden?

Die Pflanzen müssen, je nach Wachstum der Pflanze von Zeit zu Zeit umgetopft werden. Dies merken Sie z. B. daran, wenn das Verhältnis von Pflanze zu Topf nicht mehr stimmt, d.h. die Pflanze zu groß für den Topf geworden ist, Wurzeln aus dem Topf her­auswachsen und das Gießwasser nur schwer in das Pflanz-Granulat eindringt. Dann ist es Zeit die Pflanze umzutopfen. Nehmen Sie die Pflanze mit dem gesamten Wurzelballen aus dem alten Topf, setzen sie in ein deutlich größeres Gefäß und füllen das restliche Volumen mit fri­schem SERAMIS® Pflanz-Granulat auf. Nach dem Umzug in einen neuen, deutlich größeren Topf, ist die Pflanze durch die Zugabe von neuem SERAMIS®  wieder länger mit Wasser versorgt.

Wie lange kann SERAMIS® benutzt werden, in welchem Rhythmus muss es ausgetauscht werden?

Das SERAMIS® Pflanz-Granulat ist struktur­stabil, d.h. es altert und verdichtet nicht und muss daher nicht wie Erde ausgewechselt werden. Die Pflanze muss erst umgetopft werden, wenn sie zu groß für den Topf geworden ist oder das Gießwasser nur noch langsam in den Topf eindringt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Topf sehr stark durchwurzelt ist und die Pflanze mehr Raum benötigt. Der vorhandene SERAMIS® -Wurzelballen wird dann einfach in einen deutlich größeren Topf gesetzt und mit neuem Granulat weiter aufgefüllt.

Kann man Pflanzen in SERAMIS® auch nach draußen stellen?

Stehen die Gefäße direkt im Freien, müssen sie mit einem Loch versehen sein, damit überschüssiges Regenwasser abfließen kann. Sie können auch geschlossene Gefäße mit  mehreren Löchern versehen, z. B. in einer Höhe von 3-6 cm. Diese Öffnungen dienen dann als Abfluss für überschüssiges Wasser und die Fläche unterhalb der Löcher als zusätzlicher Wasserspeicher. Damit der Wurzelballen nicht „im Wasser steht“ am besten das Gefäß mindestens bis zur Lochhöhe mit SERAMIS® auffüllen. Löcher im Gefäßboden bitte unbedingt mit einer Tonscherbe abdecken, damit nur das überschüssige Wasser, nicht aber das Granulat ausgespült wird.

Wichtig: Wird SERAMIS® in offenen Gefäßen verwendet, müssen diese unbedingt auf einem Untersetzer stehen, um das überschüssige, rötlich gefärbte Gießwasser aufzufangen. Die Einfärbung entsteht durch das Ausschwemmen roter Staubpartikel, die in den Poren durch den Brennprozess enthalten sind. Dieses Ausschwemmen tritt bei den ersten Gießvorgängen verstärkt auf und wird dann nach und nach schwächer.

Kann man SERAMIS® auch im Außenbereich bzw. in Balkonkästen einsetzen?

SERAMIS® kann auch im Außenbereich bzw. in Balkonkästen eingesetzt werden, bitte beachten Sie dabei folgende Punkte:
Stehen die Gefäße direkt im Freien, müssen sie mit einem Loch versehen sein, damit überschüssiges Regenwasser abfließen kann. Sie können auch geschlossene Gefäße mit  mehreren Löchern versehen, z. B. in einer Höhe von 3-6 cm. Diese Öffnungen dienen dann als Abfluss und die Fläche unterhalb der Löcher als zusätzlicher Wasserspeicher. Damit der Wurzelballen nicht „im Wasser steht“ am besten das Gefäß mindestens bis zur Abflusshöhe mit SERAMIS® auffüllen. Löcher im Gefäßboden bitte unbedingt mit einer Tonscherbe abdecken, damit nur das überschüssige Wasser, nicht aber das Granulat ausgespült wird.

Wichtig: Wird SERAMIS® Pflanz-Granulat in offenen Gefäßen bzw. Balkonkästen verwendet, müssen diese unbedingt auf einem Untersetzer stehen oder mit einem Auffangbehälter versehen sein, um das überschüssige, rötlich gefärbte Gießwasser aufzufangen. Die Einfärbung entsteht durch das Ausschwemmen roter Staubpartikel, die in den Poren enthalten sind. Dieses Ausschwemmen tritt bei den ersten Gießvorgängen verstärkt auf und wird dann nach und nach schwächer.

Ihre Balkon- und Terrassenpflanzen benötigen zum optimalen Wachstum eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen. Düngen Sie deshalb Ihre Pflanzen wahlweise mit SERAMIS® Vitalnahrung für Grün- bzw. Blühpflanzen bei jedem Gießen. Sie können das SERAMIS® Pflanz-Granulat auch mit Blumenerde mischen. Durch die Zugabe von SERAMIS® Outdoor Pflanzgranulat erreichen Sie, dass die Blumenerde locker bleibt, der Wurzelballen dadurch besser durchlüftet und die Wasseraufnahme erhöht wird. Düngen können Sie mit der SERAMIS® Vitalnahrung für Balkonpflanzen, diese enthält alle für die Pflanzen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe so sind Ihre Pflanzen optimal versorgt.

Hinweis: Seit Anfang 2015 wurde das SERAMIS® Sortiment um neun Outdoor-Produkte erweitert darunter befinden sich acht Produkte bestehend aus torffreier Premiumerde und SERAMIS® Pflanz-Granulat. Für ambitionierte Hobbygärtner gibt zusätzlich  noch ein vorgedüngtes Outdoor-Pflanzgranulat. Dieses  eignet sich hervorragend zum Mischen mit Erde oder Kompost. Das neue Sortiment umfasst auch eine Balkonpflanzenerde, die bereits Seramis Pflanz-Granulat enthält, um den Wasserspeicher zu erhöhen.

Ist SERAMIS® frostsicher?

SERAMIS® Pflanz-Granulat ist strukturstabil. Jedoch kann es beim Einwirken von mehreren Frostzyklen, bei einem feuchten Boden, zu einer geringfügigen Beeinträchtigung der Produktqualität kommen.

Das Produkt verliert aber nicht seine Eigenschaften, wie z. B. die hohe Wasserspeicherfähigkeit. Winterfeste Pflanzen kön­nen daher, wenn sie nur mäßigem Frost ausgesetzt sind, ohne Bedenken in SERAMIS® kultiviert werden. Wichtig ist es jedoch, darauf zu achten, dass sich im Gefäß kein Wasser sammeln kann und der Übertopf somit nicht rissig wird. Das Pflanzgefäß sollte in jedem Fall gut ummantelt werden (z. B. Luftpolsterfolie), damit die Pflanzenwurzeln nicht erfrieren.

Können Kakteen, und Sukkulenten in SERAMIS® gepflanzt werden?

Auch Kakteen gedeihen gut in SERAMIS®. Sie bevorzugen einen locke­ren und luftdurchlässigen Boden wie ihn SERAMIS® Pflanz-Granulat garantiert. Da Kakteen häufig ein flaches Wurzelwerk haben, ist es wichtig, für eine ausreichen­de Standfestigkeit zu sorgen (evtl. fixiern).

Beim Gießen sind Besonderheiten zu beachten. Kakteen haben im Vergleich zu anderen Kulturpflanzen einen reduzier­ten Wasserbedarf. Während der Wachstums- und Blütezeit können Sie nach dem Gießanzeiger gießen, aller­dings mit etwas reduzierter Wassermenge. Im Winter und während der Ruhezeit sollten die Kakteen an einen kühlen Ort gestellt werden. Das Gießen sollten Sie dann einstellen. Bleiben die Kakteen in beheizten Räumen stehen, ist das Pflanz-Granulat von Zeit zu Zeit anzu­feuchten (nicht nach Gießanzeiger gießen!).

Sukkulente Pflanzen wie z. B. der Elefantenfuß gedeihen auch in Seramis sehr gut, eine spezielle Kakteenerde ist nicht erforderlich. Beim Umtopfen eines Elefantenfußes ist es jedoch wichtig, dass die Substratoberfläche nur leicht mit Pflanz-Granulat bedeckt wird (ca. 0,5-1 cm), damit der freiliegende Teil des Stammes nicht  zu stark bedeckt wird. Außerdem sollte vorsichtig gegossen werden, damit beim Gießen der Stamm nicht feucht wird.

Können Kräuter in SERAMIS® gepflanzt werden?

Sie können problemlos Kräuter und Gemüse in SERAMIS® topfen. Das Granulat besteht aus hochwertigen Tonen und wird bei knapp unter 1000 °C gebrannt. SERAMIS® zeichnet sich durch seine hohe Porosität und die damit verbundenen hohe Wasserspeicherfähigkeit aus. Pflanzen in SERAMIS® müssen daher seltener gegossen werden als Erdpflanzen.

Umtopfen: Für das Umtopfen benötigen Sie zunächst einmal einen passenden, wasserdichten Topf  in beliebiger Form, ausreichend Seramis Pflanz-Granulat, einen Gießanzeiger pro Topf und Dünger (SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grün- bzw. Blühpflanzen).
Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf. Füllen Sie den neuen, etwas größeren Topf zu 1/3 mit dem SERAMIS® Pflanz-Granulat. Setzen Sie die Pflanze mit dem Erdballen hinein und füllen Sie den Topf mit Granulat auf. Stecken Sie den SERAMIS® Gießanzeiger bis zum unteren Rand des Anzeigefeldes in den Wurzelbereich der Pflanze.

Gießen: Haben Sie das optimale Pflanzverhältnis von 2/3 SERAMIS®  zu 1/3 Erde eingehalten beträgt die optimale Gießmenge ca. 1/4 des Topfvolumens.
Nach dem Gießvorgang wechselt der Gießanzeiger je nach Topfgröße erst nach ca. 2-4 Stunden von "rot" auf "blau". Die Geschwindigkeit des Farbumschlages ist abhängig von der Topfgröße.

Düngen:Das Pflanz-Granulat enthält nur eine geringe Nährstoffmenge. Aus diesem Grund ist es wichtig die Pflanzen regelmäßig bei jedem Gießen mit der SERAMIS® Vitalnahrung für Grün- bzw. Blühpflanzen zu düngen. Der SERAMIS® Dünger ist ein sogenannter Bewässerungsdünger, er ist optimal auf das Granulat abgestimmt und daher niedriger konzentriert.

Alle Pflanzen benötigen für ein optimales Wachstum, außer dem richtigen Standort, auch eine ideale Nährstoffversorgung. Deshalb muss unbedingt gedüngt werden, auch Kräuter. Der SERAMIS® Dünger ist ein mineralischer Dünger. Er ist nicht schädlich, sondern er dient lediglich der optimalen Ernährung der Pflanze. Sie können deshalb ohne Bedenken, die in SERAMIS® gepflanzten Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Gemüse usw. verzehren. Außerdem ist es möglich direkt in SERAMIS®  auszusäen. Nähere Information über das Aussäen in SERAMIS® finden Sie unter dem Punkt: Kann in SERAMIS® auch ausgesät werden?

Pflegeleicht und (küchen-)hygienisch gedeihen die Kräuter in Wasser speicherndem Pflanz-Granulat.

Kann man Bananenpflanzen in SERAMIS® topfen?

Sie können Ihre Bananenpflanzen problemlos in SERAMIS® topfen.

Bitte beachten Sie den entsprechenden Pflegeanspruch in Bezug auf: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht.

Die Pflanze benötigt im Winter eine Ruhephase in der sie kühl und hell stehen sollte. Besteht jedoch nicht die Möglichkeit die Pflanze in einer kühlen Umgebung zu platzieren kann ganz normal gegossen und gedüngt werden. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen draußen sehr wohl.

Bitte verwenden Sie zum Düngen die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grünpflanzen. Im Sommer düngen Sie bitte bei jedem Gießen, im Winter nur bei jedem zweiten Gießen, wenn die Pflanze an einem kühlen Ort steht.

Die optimale Gießmenge beträgt – haben Sie das Umtopfverhältnis von 2/3 SERAMIS® Pflanz-Granulat zu 1/3 Erdballen eingehalten – ¼ des Topfvolumens. Dies ist die maximale Wassermenge, die das Granulat speichern kann – und so bekommt Ihre Pflanze auch keine nassen Füße.

Kann man Zitruspflanzen auch in SERAMIS® topfen?

Sie können Ihre Zitruspflanzen problemlos in SERAMIS® topfen.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Pflegeansprüche in Bezug auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht der der Zitruspflanzen.

Die Pflanze benötigt im Winter eine Ruhephase in der sie kühl und hell stehen sollte. Im Sommer fühlen sich Zitruspflanzen auch draußen sehr wohl.

Bitte verwenden Sie zum Düngen die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Blühpflanzen. Im Sommer düngen Sie bitte bei jedem Gießen, in der Ruhephase im Winter nur bei jedem zweiten Gießen.

Die optimale Gießmenge beträgt ¼ des Topfvolumens, wenn das ideale Pflanzverhältnis von 2/3 SERAMIS® Pflanz-Granulat zu 1/3 Erdballen eingehalten wurde. Diese Gießmenge ist die maximale Wassermenge, die das Granulat speichern kann. Wird mehr gegossen bekommt Ihre Pflanze „nassen Füße“ und die Wurzeln beginnen zu faulen.

Eignet sich SERAMIS® auch zur Anzucht von Jungpflanzen?

SERAMIS® eignet sich hervorragend zum Aussäen und Anziehen von Stecklingen oder Ablegern, da für die Auskeimung noch für die Wurzelbildung Erde erforderlich ist. Viel wichtiger und wesentlicher ist für den Keimprozess eine kontinuierliche Feuchtigkeit des Substrates. Die Ableger z. B. können mit ihren schwach ausgebildeten Wurzeln direkt in SERAMIS® eingepflanzt werden und die Stecklinge werden einfach nur in das feuchte Granulat gesteckt.

Wichtig ist, dass Sie das Granulat mit den Stecklingen bzw. Ablegern feucht aber nicht nass halten (am besten setzen Sie den SERAMIS® Gießanzeiger ein) und die Stecklinge oder Ableger hell und warm stehen. Ein optimales Kleinklima mit hoher aber nicht zu hoher Luftfeuchtigkeit ist für die noch wurzellosen Stecklinge wichtig, ansonsten verlieren diese sehr viel Flüssigkeit über die vorhandenen Blätter. Ideal ist ein Minigewächshaus, denn in diesem können Sie die Luftfeuchtigkeit gut regulieren.

Wenn die Stecklinge bewurzelt sind bzw. die Keimlinge bereits die ersten Laubblätter ausgebildet haben, dann ist es wichtig mit der Düngung zu beginnen. Verwenden Sie aber zu Beginn nur die Hälfte der angegebenen Konzen­tration. Ideal ist die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grün- oder Blühpflanzen, da diese speziell auf das SERAMIS® Pflanz-Granulat abgestimmt ist und Ihre Pflanzen so optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden.

Können Stecklinge in SERAMIS gesteckt werden?

Ja. Die Stecklinge können, insbesondere wenn es sich um Stecklinge hartlaubiger Gewächse, wie zum Beispiel Ficus benjamina, handelt, direkt in das Pflanz-Granulat gesteckt werden. Besitzen Stecklinge, sehr große Blätter sollten diese vor dem Stecken noch eingekürzt oder eingerollt werden, um die Verdunstung zu reduzieren. Ansonsten verliert der Steckling zu viel Feuchtigkeit. Da er noch keine Wurzeln ausgebildet hat kann er das verlorene Wasser nicht aufnehmen.

Nach dem Stecken ist das Pflanz-Granulat recht feucht zu halten. Je nach Pflanzenart kann es von Vorteil sein, wenn Sie ein Bewurzelungsmittel benutzen. Außerdem ist es hilfreich über die Pflanze, eine gelochte Plastiktüte zu stülpen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen oder aber Sie verwenden ein Minigewächshaus.

Die Stecklinge können aber auch zunächst in Wasser bewurzelt werden. Wenn die Stecklinge dann Wurzeln von 4-5 cm Länge gebildet haben, können Sie diese problemlos in SERAMIS® einpflanzen. Die Verwendung von Erde ist nicht erforderlich. Mit dem Düngen der Pflanzen beginnen Sie, nach­dem der Steckling die ersten Wurzeln  gebildet hat. Verwenden Sie aber zu Beginn nur die Hälfte der angegebenen Konzen­tration. Ideal zum Düngen ist die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grün- oder Blühpflanzen, da diese speziell auf das SERAMIS® Pflanz-Granulat abgestimmt ist und Ihre Pflanzen somit optimal mit allen wichtigen Haupt-und Spurennährstoffen versorgt werden.

Kann in SERAMIS® auch ausgesät und Keimlinge angezogen werden?

Das SERAMIS® Pflanz-Granulat eignet sich auch hervorragend für Aussaaten, da es wenige Nährstoffe enthält und zudem Wasser in den feinen Poren speichern kann. Ideale Bedingungen also für Keimlinge. Die verwendeten Samen sollten jedoch nicht zu fein sein, da diese ansonsten durch die körnige Struktur des Granulates nach unten rutschen können. Von Vorteil ist es, wenn Sie das Pflanz-Granulat relativ feucht halten und zur Erhöhung der Luftfeuchtfeuchtigkeit eine Plastiktüte über die Aussaaten stülpen oder direkt ein Minigewächshaus verwenden. Achten Sie aber darauf, dass Sie regelmäßig lüften. Zudem ist eine optimale Temperatur im Wurzelbereich sehr wichtig, gerade dann wenn man sich dazu entschließt in den Wintermonaten auszusäen (z. B. in dem die Aussaaten auf der Heizung platzieren werden). Mit dem Düngen beginnen Sie, nachdem die Wurzelbildung der Sämlinge eingesetzt hat. Verwenden Sie zunächst aber nur die Hälfte der angegebenen Dünger-Konzentration. Für Aussaaten feinkörniger Samen ver­wenden Sie am besten die SERAMIS® Aussaaterde, da die Samen zwischen den SERAMIS®-Körnchen durchrutschen und ungleich­mäßig keimen würden.

Was sollte bei der Aussaat in SERAMIS® in jedem Fall beachtet werden?

Damit das Aussäen gelingt ist es wichtig die Gebrauchsanweisung auf der Saatgut-Verpackung zu beachten, denn je nach Samenart können folgende Punkte variieren:

Vorbehandlung: Um die Keimung auszulösen muss eine Vorbehandlung (z. B. durch anritzen oder vorquellen in  temperiertem Wasser) der Samen erfolgen, vor allem bei Samen die von einer sehr harten Samenschale umhüllt sind.

Keimdauer: Die Keimdauer ist ebenfalls sehr unterschiedlich und hängt von der Samenart ab. In dieser Keimphase muss sichergestellt werden, dass der Samen nicht austrocknet, da ansonsten die Keimung nicht stattfindet.

Saattiefe: Es ist wichtig die Saattiefe zu beachten, denn diese gibt unter anderem auch Auskunft darüber, ob es sich um einen sogenannten Licht- oder Dunkelkeimer handelt. Es gibt auch Dunkelkeimer, deren Samen auf das Substrat aufgestreut werden und anschließend z. B. mit einem Karton abgedeckt werden sollten.

Aussaattermin: Durch die Einhaltung des optimalen Aussaattermins ist eine höhere Keimrate zu erwarten. In der Regel sind die optimalen Aussaattermine im Frühjahr, da die höhere Lichtintensität und die zunehmenden Temperaturen die Keimung günstig beeinflussen.

Keimfähigkeit: Die Angabe über die Keimfähigkeit gibt Aufschluss über die Anzahl der Samen, die auskeimen können. Denn in der Regel gibt es keine 100%ige Keimfähigkeit, da Saatgut ein natürliches Produkt ist und somit auch Schwankungen unterliegen kann.

Pflege der Sämlinge im weiteren Kulturverlauf
  • Wenn die Sämlinge eine Größe von ca. 8-10 cm erreicht haben, werden diese vereinzelt und in Töpfe pikiert (umgetopft). Der Sämling kann komplett in das Pflanz-Granulat getopft werden. Durch die idealen physikalischen Eigenschaften von SERAMIS®ist der Sämling optimal versorgt auch ohne Erde. Der Einsatz von Erde ist daher nicht erforderlich.
  • Der SERAMIS®Gießanzeiger wird nach dem Umtopfen des Sämlings vom Minigewächshaus in einzelne Töpfe in den Wurzelbereich gesteckt.
  • Für das optimale Wachstum benötigt der Sämling jetzt eine gute Nährstoffversorgung. Wenn die Wurzelbildung des Sämlings eingesetzt hat sollte daher unbedingt mit der Düngung begonnen werden. Ideal für die Düngung ist die SERAMIS® Vitalnahrung für Grün- bzw. Blühpflanzen, denn die Vitalnahrung ist auf das Pflanz-Granulat abgestimmt und enthält alle für die Pflanze wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe. Verwenden Sie aber zu Beginn nur die Hälfte der angegebenen Konzen­tration.
  • Die Ideale Gießmenge beträgt 1/4 des Gefäßvolumens (z. B. 100 ml SERAMIS® = 25 ml Gießwasser).
  • Für ein optimales Pflanzenwachstum sind neben dem Einsatz eines guten Substrates auch noch die Beachtung der Kulturansprüche der jeweiligen Pflanze sehr wichtig wie z. B. Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Standort usw.

In Wasser bewurzelte Stecklinge

  • Der bewurzelte Steckling kann komplett in das Pflanz-Granulat ohne Erde getopft werden. Durch die idealen physikalischen Eigenschaften von SERAMIS®ist der Steckling optimal versorgt. Der Einsatz von Erde ist nicht erforderlich.
  • Der SERAMIS®Gießanzeiger wird nach dem Umtopfen des Stecklings in einen Topf in den Wurzelbereich gesteckt.
  • Für das optimale Wachstum benötigt der bewurzelte Steckling jetzt eine gute Nährstoffversorgung. Ideal für die Düngung ist die SERAMIS® Vitalnahrung für Grün- bzw. Blühpflanzen, denn die Vitalnahrung ist auf das Pflanz-Granulat abgestimmt und enthält alle für die Pflanze wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe. Verwenden Sie aber zu Beginn nur die Hälfte der angegebenen Konzen­tration.
  • Die Ideale Gießmenge beträgt 1/4 des Gefäßvolumens (z. B. 100 ml SERAMIS® = 25 ml Gießwasser).
  • Für ein optimales Pflanzenwachstum sind neben dem Einsatz eines guten Substrates auch noch die Beachtung der Kulturansprüche der jeweiligen Pflanze sehr wichtig wie z. B. Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Standort usw.
Was ist das für ein weißer Belag auf dem SERAMIS® Pflanz-Granulat?

Ein weißer Belag auf dem SERAMIS® Pflanz-Granulat kann zum einen eine Auskristallisierung von Salzen sein und zum anderen kann es sich auch um ein Schimmelpilzwachstum handeln. Beides unterscheidet sich wie folgt:

Auskristallisierungen sind weiß (zuckerwatteartig), lassen sich in der Regel gut abkratzen und sind in der Regel wasserlöslich.

Schimmelpilze sind an einem watteartigen, grau-weißen Geflecht zu erkennen, welches sich schmierig anfühlt, wenn man es zwischen den Finger hin und her reibt.

Beides ist für die Pflanze nicht schädlich, es sieht jedoch unschön aus.

Auskristallisierungen entstehen durch die Verdunstung von Wasser an der Substratoberfläche. Denn die im Wasser gelösten Salze aus der Düngerlösung, dem Erdballen und aus dem Gießwasser wandern an die Substratoberfläche. Dort verdunstet das Wasser, die Salze bleiben an der Substratoberfläche zurück und reichern sich an. Sie bilden mit der Zeit eine zuckerwatteartige Struktur aus.

Die Auskristallisierungen treten besonders bei hartem Gießwasser (enthält viel Kalk) in Verbindung mit zu feuchtem Granulat auf. Steht Ihnen nur hartes Wasser zur Verfügung, können Sie durch Maßnahmen wie Abkochen, Einhängen eines Torfsäckchens und Mischen des Gießwassers mit Regenwasser die Wasserhärte verringern.

Bereits entstandene Auskristallisierungen „zerfallen“ dadurch, dass das Granulat leicht hin und her bewegt wird. Auch kann die oberste Granulat-Schicht entfernt und durch neues Granulat ersetzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist das Abspülen des Granulates mit Wasser, welches dann anschließend wieder eingesetzt werden kann. 

Schimmelpilze: SERAMIS® besteht aus gebranntem Ton. Durch den Brennprozess bei knapp unter 1000 °C wird das Granulat sehr reaktionsträge. Für Pilze bietet es keinen Nährboden, sondern es dient lediglich als Träger und Transporteur von Wasser, welches dadurch an die Substratoberfläche gelangt. Dies bedeutet SERAMIS® ist nur Mittler, es nimmt Wasser auf, welches Mikroorganismen wie z. B. Pilze zum Wachstum benötigen. Im Erdballen der Pflanze und auf der Pflanze selbst können jedoch neben anderen Stoffen auch Schimmelpilze enthalten sein, die bei zu feuchtem Granulat in Verbindung mit organischem Material auskeimen können. Dies gilt im Übrigen auch für die Schimmelsporen, die in der normalen Raumluft vorhanden sind.

Treten Schimmelpilze auf, sollte das befallene Pflanz-Granulat entfernt, durch neues ersetzt und dieses trockener gehalten werden.

Bitte beachten Sie die optimale Gießmenge: Haben Sie beim Umtopfen das Verhältnis 1/3 Erdballen zu 2/3 SERAMIS® berücksichtigt, beträgt die optimale Gießmenge 1/4 des Topfvolumens. Gießen Sie die Pflanze erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers komplett "rot" ist. Nach dem Gießvorgang wechselt der Gießanzeiger erst nach ca. 2-4 Stunden von "rot" auf "blau". Zeigt er "blau", ist noch genügend Feuchtigkeit gespeichert und es muss nicht gegossen werden.

Sollten Sie dennoch Bedenken haben, das Substrat weiter zu verwenden, sind wir gerne bereit Ihnen den Beutel umzutauschen. Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit uns in Verbindung, um eine schnelle Abwicklung sicherzustellen:

Seramis GmbH
Am Bollscheid 50
56424 Mogendorf

Auf der Oberfläche hat sich ein grüner Belag gebildet. Was bedeutet das?

Die Ursache für einen grünen Belag auf dem SERAMIS® Pflanz-Granulat ist Algenwachstum. Algensporen können aus dem Gießwas­ser und/oder dem Erd-/Wurzelballen stammen. Treffen sie auf günstige Bedingungen, insbesondere feuchtes, nährstoffhaltiges Substrat, und ausreichend Licht keimen sie und bilden einen grünen Belag. Dieser Belag schadet zwar den Pflanzen nicht, er sieht aber unschön aus. Eine Algenbildung zeigt sich mit der Zeit häufig, wenn in Glasgefäße getopft wurde, da durch die Lichtdurchlässigkeit die Wachstumsbedingungen für Algen besonders ideal sind.

Sie können den Belag entfernen, indem Sie die grünen Körnchen durch neues SERAMIS® Pflanz-Granulat ersetzen. Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanzen nicht zu feucht hal­ten, denn das begünstigt das Algen­wachstum. Wichtig: Lassen Sie die oberste Pflanz-Granulatschicht immer abtrocknen.

Fragen zum SERAMIS® Gießanzeiger

Wie funktioniert der SERAMIS® Gießanzeiger?

Der SERAMIS® Gießanzeiger misst die Feuchtigkeit im Erdwurzelballen der Pflanze. Daher sollte er nach dem Umtopfen der Pflanze mit der Spitze so tief und zentral in den Wurzelballen gesteckt werden, dass das obere Anzeigenfeld (Display) gerade noch gut zu erkennen ist. Durch eine Öffnung im unteren Teil des Gießanzeigers besteht ein Kontakt zwischen Wurzelballen und Vlies. Ist der Wurzelballen feucht, signalisiert die Anzeige "blau". Trocknet das Pflanz-Granulat bzw. der Erdballen durch die Wasseraufnahme der Pflanze aus, gelangt kein Wasser mehr in den Gießanzeiger und die Farbe schlägt auf "rot" um.

Der Gießanzeiger ist ein Feuchtefühler und gibt daher den Gießzeitpunkt an, nicht aber die Gießmenge. Diese richtet sich nach dem Topfvolumen und beträgt bei einem optimalen Pflanzverhältnis von 1/3 Erde zu 2/3 SERAMIS® Pflanz-Granulat ein Viertel des Topfvolumens. Nach dem Gießen der Pflanze benötigt der Gießanzeiger je nach Topfgröße ca. 2-4 Stunden für den Farbumschlag auf "blau".

Der Farbumschlag erfolgt durch ein im Display integriertes Prisma, d. h. durch Lichtbrechung erkennt das menschliche Auge die blaue Farbe, wenn das Spezialpapier feucht ist, oder die rote Farbe, wenn das Spezialpapier trocken ist. Nun kann es sein, dass je nach Lichteinfall bei einer Blaufärbung im Hintergrund noch leicht die Farbe Rot durchscheint. Wichtig ist in diesem Fall, dass erst wieder gegossen wird, wenn das Display komplett „rot“ anzeigt!

Bitte ziehen Sie keinesfalls den Gießanzeiger zum Ablesen aus dem Topf, da damit das empfindliche Vlies an der Spitze des Gießanzeigers schwer beschädigt wird! Denn ist das Vlies erst beschädigt erfolgt kein Farbumschlag mehr, so dass der Gießanzeiger ersetzt werden muss!

Am besten funktioniert der Gießanzeiger mit der Spitze direkt im Erdballen, da dieser kompakter ist und somit ein optimaler Kontakt zwischen Erde und Gießanzeiger hergestellt werden kann. Wenn er im Seramis Pflanz-Granulat platziert wird funktioniert er zwar auch, aber leicht eingeschränkt, da kein Seramis-Korn auf dem anderen liegt und so Zwischenräume entstehen können.

Wann muss man den SERAMIS® Gießanzeiger austauschen?

Die Lebensdauer der SERAMIS® Gießanzeiger ist begrenzt und stark abhängig von der Qualität des Gießwassers.

· Bei sehr kalkhaltigem Wasser lagert sich mit der Zeit Kalk auf dem Glasfaserpapier ab, wodurch der Farbumschlag behindert werden kann. Ist dies der Fall, sollte der Gießanzeiger durch einen neuen ersetzt werden.
Tipp: Sollten Sie sehr hartes Gießwasser haben, können Sie dieses mit Regenwasser oder mit Wasser aus einem handelsüblichen Wasserenthärter mischen oder einfach über Nacht ein mit Torf gefülltes Säckchen in das Gießwasser hängen. (Der Torf entzieht dem Wasser Kalk).

· Auch können sich im Anzeigefeld Huminsäuren (natürliche Bestandteile der Erde) ablagern, die das Glasfaserpapier braun-schwarz färben, Das Ablesen wird dadurch erschwert, so dass der Einsatz eines neuen Gießanzeigers zu empfehlen ist.

Haben Sie Bedenken, dass der Gießanzeiger nicht korrekt anzeigt? Dann können Sie diesen ganz leicht selber überprüfen:
Wechselt Ihr Gießanzeiger die Farbe nicht von "blau" auf "rot", überprüfen Sie die Ablesbarkeit am besten durch ein Austrocknen des Gießanzeigers: Dazu nehmen Sie den Gießanzeiger aus dem Topf und legen ihn an einen warmen Ort, wo er austrocknen kann (mind. ein Tag). Er sollte nun "rot" anzeigen. Falls das nicht der Fall ist, ist der Gießanzeiger defekt.
Falls Ihr Gießanzeiger die Farbe nicht von "rot" auf "blau" wechselt, überprüfen Sie die Funktion und die Ablesbarkeit am besten durch den sogenannten Wasserglastest: Hierfür stellen Sie den Gießanzeiger mit „rotem“ Display in ein mit Wasser gefülltes Glas. Spätestens nach einer halben Stunde sollte er von "rot" auf "blau" umschlagen. Falls das nicht der Fall ist, ist der Gießanzeiger defekt und kann nicht mehr eingesetzt werden.

Gießanzeiger sind NICHT für SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen geeignet!

Das neue SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen ist eine Mischung aus größeren Tonkörnchen und hochwertiger Pinienrinde. Die Mischung von SERAMIS® mit Pinienrinde besteht aus unterschiedlich großen Bestandteilen und dadurch entstehen Zwischenräume. Dies kann zum einen dazu führen, dass die Kontaktfläche zwischen Glasfaserpapier und Substrat geringer ist oder aber überhaupt keine Kontaktfläche besteht. Dadurch ist die optimale Funktion des Gießanzeigers nicht mehr gewährleistet und das Anzeigefeld des Gießanzeigers schlägt nach dem Gießen z.B. nicht von „rot“ auf „blau“ um.

Wir empfehlen aus diesem Grund die Orchidee in einen Topf mit Abzugsloch zu pflanzen, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann.

Funktioniert der SERAMIS® Gießanzeiger auch für Pflanzen in Erde?

Ja. Der SERAMIS® Gießanzeiger kann auch die Feuchtigkeit der Erde messen und hier ebenso den Gießzeitpunkt durch einen Farbumschlag von „blau" auf „rot" anzeigen. Denn normalerweise steckt der Gießanzeiger auch beim Umtopfen der Pflanze in SERAMIS® im Erdballen. So sind Ihre Pflanzen in SERAMIS®  immer optimal mit Wasser versorgt.

Wie erkenne ich, ohne Gießanzeiger, wann meine Pflanze in SERAMIS® Wasser benötigt?

Falls Sie keinen Gießanzeiger verwenden wollen, können Sie sich an der Farbe der Tonkörnchen orientieren, denn trockenes Granulat hat eine hellere Farbe als feuchtes. Wenn die oberen 1-3 cm des Pflanzbodens, je nach Topfgröße abgetrocknet sind, sollten Sie Ihre Pflanzen gießen. Bei kleinen Töpfen kann man sich auch am Gewicht des Topfes orientieren, denn trockenes Granulat ist deutlich leichter als feuchtes.

Wann gegossen werden muss können Sie auch herausfinden in dem  Sie mit dem Finger die obersten 1-2 cm des Granulates zur Seite schieben. Ist die Farbe des Granulates in diese Schichttiefe ebenso hellrot wie an der Oberfläche ist es Zeit zum Gießen.

Ohne den Einsatz des Seramis Gießanzeigers zu gießen verbleibt jedoch immer ein gewisses Restrisiko, da die Feuchte in den tieferen Schichten nicht optimal mitberücksichtigt werden kann.

Fragen zur SERAMIS® Vitalnahrung

Warum ist die SERAMIS® Vitalnahrung ein Bewässerungsdünger?

Die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung wird bei jedem Gießen ins Gießwasser gegeben. Daher handelt es sich um einen Bewässerungsdünger. Das regelmäßige Düngen ist einfach und garantiert hohe Sicherheit. Die auf das Pflanz-Granulat abgestimmte Düngerkonzentration verhindert bei Einhaltung der Dosieranleitung ein Überdüngen. Die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung ist auf das Pflanz-Granulat abgestimmt und enthält alle für die Pflanze wichtigen Haupt-und Supernährstoffe.

Allerdings kann man alle SERAMIS® flüssigen Vitalnahrungen, die für das Pflanz-Granulat eingesetzt werden auch problemlos für Pflanzen in Erde und auch für Pflanzen in Hydrokultur verwenden.

Kann ich den Dünger auch für essbare Pflanzen wie Kräuter oder Gemüse verwenden?

Der SERAMIS® Dünger ist ein mineralischer Volldünger und speziell auf das Pflanz-Granulat abgestimmt. Die flüssige Vitalnahrung ist außerdem ein Bewässerungsdünger und daher relativ niedrig konzentriert. Er ist nicht schädlich sondern die Nährstoffe dienen lediglich der optimalen Ernährung der Pflanze. Sie können deshalb ohne Bedenken, die in SERAMIS® gepflanzten Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch usw. verzehren.

Verwenden Sie andere Dünger möchten wir Sie bitten sich diesbezüglich bei dem jeweiligen Hersteller zu informieren.

Wie düngt man Orchideen?

Geben Sie bitte bei jedem zweiten Gießen die flüssige SERAMIS®  Vitalnahrung für Orchideen ins Gießwasser. Durch die regelmäßige, schonende Bewässerungsdüngung sind Ihre Orchideen immer ideal mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Während der Ruhephase im Winter brauchen Sie nur bei jedem vierten Gießen zu düngen.

Wie verwende ich die SERAMIS® Vitalnahrungen für Grün- und Blühpflanzen?

Auch im SERAMIS®  Pflanz-Granulat benötigen Pflanzen Nährstoffe. Für die richtige Ernährung empfehlen wir daher die SERAMIS®  flüssige Vitalnahrungen für Grün- bzw. Blühpflanzen. Diese sind speziell auf das SERAMIS®  Pflanz-Granulat abgestimmt.

Die flüssige Vitalnahrung ist ein Bewässerungsdünger, der ganz einfach bei jedem Gießen dem Gießwasser zugegeben wird. Dadurch vergessen Sie das Düngen nicht so leicht und die Pflanzen werden immer optimal ernährt.

Dosierung: Geben Sie den Inhalt einer Dosierkammer mit flüssiger Vitalnahrung (5 ml pro ein Liter Wasser) bei jedem Gießen mit ins Gießwasser. In der Ruhepause und bei empfindlichen Pflanzen bitte nur bei jedem zweiten Gießen düngen.

Die Vitalnahrung von SERAMIS®  gibt es mit Extraphosphat für Blühpflanzen und mit Extrastickstoff für Grünpflanzen.

Außerdem gibt es Vitalnahrungen für Orchideen, für Balkonpflanzen und für Zimmerpflanzen in Erde.

Anwendung: Drücken sie leicht die Düngerflasche, dadurch füllt sich langsam die Dosierkammer. Wenn sie den Druck auf die Flasche reduzieren, wird sich der Flüssigdüngerstand genau auf die Linie in der Mitte der Dosierkammer einpendeln. Diese Menge ist jetzt ausreichend für ein Liter Gießwasser (5 ml).

Wie lange sind die Vitalnahrungen haltbar/kann der Dünger schlecht werden?

Aufgrund der chemischen Zusammensetzung verändert sich der Dünger nicht wesentlich. Die SERAMIS® Dünger sind mineralisch und unbegrenzt haltbar, vorausgesetzt sie werden bei Raumtemperatur gelagert.

 

Können andere Dünger verwendet werden?

In jedem Fall sollten Sie die Seramis flüssige Vitalnahrung für Blüh- oder Grünpflanzen einsetzen, denn diese sind optimal auf das Pflanz-Granulat abgestimmt und deshalb niedriger in der Konzentration. Wenn Sie nun andere Dünger einsetzen, können wir Ihnen keine Gewähr geben. Sie müssen dann in jedem Fall darauf achten, dass Sie den eingesetzten Dünger entsprechend der Konzentration des Seramis Dünger für Pflanz-Granulat verdünnen. Ansonsten erfolgt eine Überdüngung und die Pflanzen sterben ab.

Fragen zum SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen

Aus was besteht das SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen/woher stammt die Rinde?

SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen ist  eine Mischung aus speziell hergestellten, größeren SERAMIS®  Tonkörnchen, Pinien-Rinde und Kalk.
Als Kalk wird ein Düngerkalk verwendet der in geringen Mengen zur Stabilisierung des pH-Wertes und als Kalziumquelle zugesetzt wird. Auf eine zusätzliche Aufdüngung des Substrates wird bewusst verzichtet.

Die  in der Orchideen-Mischung verwendete Pinien-Rinde stammt aus Portugal.
Pinien-Rinde ist ein Abfallprodukt der Holzindustrie. Zur energetischen Verwertung ist sie nur sehr eingeschränkt geeignet. Die Rinde wird daher u.a. für Substrate verwendet. Dazu wird sie kompostiert, zerkleinert und in verschiedene Fraktionen abgesiebt.

Für unser Orchideensubstrat verwenden wir grobe Fraktionen zwischen 5 mm und 20 mm. Die verwendete Pinienrinde ist durch den langsamen Wuchs der Pinien in Südeuropa sehr hart und altert dadurch sehr langsam.

In Verbindung mit einem speziell entwickeltem groben SERAMIS®  Pflanz-Granulat hat das Produkt eine lange Lebensdauer. Häufiges Umtopfen wird vermieden, dadurch entsteht weniger Abfall.

Kann ich meine Orchideen auch während der Blühphase umtopfen?

Nur die Orchideen-Art "Phalaenopsis" darf man während der Blühphase umtopfen. Sie ist weniger empfindlich als andere Orchideen. Alle anderen Orchideen also erst umpflanzen, wenn sie verblüht sind, da das Umtopfen immer etwas Stress für die Pflanzen bedeutet.

Beim Umtopfen ist generell darauf zu achten, dass die Wurzeln nicht verletzt werden. Alle faulen und braunen Wurzeln mit einem glatten, niemals quetschenden Schnitt entfernt werden (niemals abreisen!), bevor die Pflanze in das neue Substrat gepflanzt wird. Nach dem Umtopfen sollten die Pflanzen nicht direkt gegossen werden, damit die abgeschnittenen Wurzeln bzw. evtl. doch verletzte Wurzeln wieder verheilen können, sodass Wurzelfäulnis vermieden wird.

Sofort umtopfen sollte man, wenn das Substrat veralgt oder schmierig ist, sich viele Schädlinge im Wurzelbereich befinden oder Wurzeln faul sind.

Wie oft müssen Orchideen im SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen umgetopft werden?

Wie alle anderen Topfpflanzen müssen auch Orchideen von Zeit zu Zeit umgetopft werden, da die Pflanzen zum einen entweder zu groß für den Topf geworden sind oder die organischen Bestandteile des Substrates langsam zersetzt werden und somit das sonst luftdurchlässige Substrat sich mit der Zeit verdichtet. Dies ist ein ganz natürlicher Prozess, da Rinde ein organisches Material ist
Aus diesem Grund sollte eine Orchidee nach ca. 2 bis 3 Jahren umgetopft werden.

Wie gieße ich meine Orchideen nach dem Umtopfen in SERAMIS® Spezial-Substrat?

"Es ist generell schwierig eine allgemeine Gießanleitung für Orchideen zu geben, da die Gießmenge und die Gießintervalle stark variieren, abhängig von Faktoren wie Pflanzenart, Pflanzengröße, Standort, Licht, Temperatur, Jahreszeit etc." so unser Orchideen-Experte Herr Krusche, 1. Vorsitzender der Orchideenfreunde Ostwestfalen-Lippe e.V. (http://www.oowl.de/). Die mehr als 200 Mitglieder des Vereins OOWL haben seit der Einführung des SERAMIS® SPEZIAL-SUBSTRAT FÜR ORCHIDEEN bereits rund 3.000 Liter des Substrates umgetopft und sind begeistert.
Herr Krusche empfiehlt die Orchideen generell immer feucht, jedoch nie nass zu halten. Eine kurze Trockenphase schadet der Orchidee nicht, Staunässe hingegen ist für sie tödlich, da dann schnell Wurzelfäulnis entsteht. Was das Gießen der Orchideen betrifft, so kann man grundsätzlich zwei Möglichkeiten unterscheiden:

1. Gießen von Oben
Generell sollte nicht zu viel Wasser gegossen werden. Überschüssiges Wasser sollte unten wieder aus dem Topf abfließen können. In geschlossenen Gefäßen sollte eine zusätzliche Drainage-Schicht von ca. 3 cm SERAMIS® Standard Pflanz-Granulat eingearbeitet werden, damit überschüssiges Wasser aufgefangen werden kann und somit die empfindlichen Wurzeln nicht im Wasser stehen.
Für Orchideen, die in geschlossene Gefäße gepflanzt werden (z.B. in Glasvasen) ist das Gießen von Oben die einzige Möglichkeit der Bewässerung. Bei dieser Gießvariante muss man je nach Pflanzenart, Pflanzengröße, Standort, Licht, Temperatur, Jahreszeit etc. abwägen wann wieder gegossen werden muss. Der Topf sollte sich leicht anfühlen und um auf Nummer sicher zu gehen kann man auch in das Substrat hinein fassen und so testen, ob es sich noch feucht genug anfühlt.

2. Tauchen
Die zweite Möglichkeit Orchideen zu wässern ist das Tauchen. Dazu wird der Orchideentopf fast komplett unter Wasser getaucht, z. B. in einem Eimer. Der Wasserspiegel sollte dabei maximal 1 cm unterhalb der Substratoberfläche sein. Der Topf kann ca. 10-15 Minuten im Wasser stehen (bzw. so lange bis keine Luftblasen mehr aufsteigen), damit das Substrat als auch die Wurzeln genügend Feuchtigkeit aufnehmen können. Anschließend muss man den Topf gut abtropfen und antrocknen lassen z.B. im Waschbecken bevor dieser wieder in den Übertopf zurückgestellt wird. Beim Tauchen betragen die Gießintervalle etwa 1 1/2 bis 2 Wochen. Man sollte auf jeden Fall warten bis der Topf sich wieder ganz leicht anfühlt.

Das SERAMIS® Pflanz-Granulat, welches im Orchideen-Substrat verwendet wird kann durch seine hohe Porosität viel Wasser aufnehmen, speichern und dieses wieder bedarfsgerecht an die Pflanze abgeben.

Wie oft gebe ich SERAMIS® Vitalnahrung für Orchideen in das Gießwasser?

Geben Sie bitte bei jedem zweiten Gießen die flüssige SERAMIS® Vitalnahrung für Orchideen in das Gießwasser. Durch die regelmäßige, schonende Bewässerungsdüngung sind Ihre Orchideen immer ideal mit der notwendigen Nahrung versorgt.
Während der Ruhephase im Winter brauchen Sie nur bei jedem vierten Gießen zu düngen.

Wie häufig muss das SERAMIS®-Spezial-Substrat für Orchideen ausgetauscht werden?

Das  SERAMIS®  Spezial-Substrat für Orchideen ist durch die hochwertigen Substratbestandteile sehr alterungsbeständig, jedoch sollte  es nach ca. 2 bis 3 Jahren ausgetauscht werden – bei  Bedarf auch früher. Denn wie alle anderen Topfpflanzen müssen auch Orchideen von Zeit zu Zeit umgetopft werden, da die Pflanzen entweder zu groß für den Topf geworden sind oder die organischen Bestandteile des Substrates langsam zersetzt werden und sich so mit der Zeit das sonst luftdurchlässige Substrat verdichtet. Dies ist ein ganz natürlicher Prozess, da Rinde ein organisches Material ist. Außerdem können sich auch Salze aus dem Gießwasser im Substrat anreichern.

Warum lässt meine Orchidee die Blüten fallen und was kann ich dagegen tun?

Verliert eine Orchidee die Blüten spricht man von Knospenfall. Knospenfall wird ausgelöst, wenn die Pflanze nicht genügend Licht bekommt.

Orchideen werden bei den Großzüchtern unter 900 Watt-Strahlern mit Kunstlicht in einer Stärke von 30.000 Lux herangezogen. Steht die Orchidee dann bei grauem Winterwetter auf der Fensterbank stehen ihr jedoch lediglich nur ca. 800 Lux zur Verfügung – dies ist für die Orchidee viel zu wenig.
Um Knospenfall vorzubeugen sollte man vor allem in den dunklen Wintermonaten die Pflanzen mit speziellen UV-Strahlern beleuchten oder jeden Sonnenstrahl ausnutzen.

Ein Idealer Standort für die meisten Orchideen ist ein Ost- oder Westfenster. An diesen Standorten können die Orchideen ihren Lichtbedarf decken. Am Morgen oder am Abend scheint die Sonne durch die Fenster, während der Mittagszeit fällt jedoch nur diffuses Licht in den Raum. Für Orchideen sind solche Standort ideal. Aber auch an Nord- oder Südfenster können Orchideen aufgestellt werden. Bei einer Kultur an einem Südfenster müssen die Pflanzen nach den Wintermonaten mit vergleichsweise schwachen Lichtverhältnissen erst langsam an die direkte Sonne gewöhnt werden - eine Schattierung ist daher sinnvoll. Über die Sommermonate sollten an einem Südfenster platzierte Pflanzen generell schattiert werden, um Blattschäden durch Sonnenbrand vorzubeugen.

Warum lässt meine Orchidee die Blätter schlapp nach unten hängen und was kann ich dagegen tun?

Lässt die Orchidee die Blätter schlapp nach unten hängen und zeichnen sich schon erste Falten in Längsrichtung ab, ist das im Gegensatz zu anderen Pflanzen kein Zeichen dafür, dass die Orchidee zu wenig Wasser hat, sondern ganz im Gegenteil, dass sie zu viel Wasser  bekommen hat!!
Durch das überschüssige Wasser entstand Staunässe, wodurch die empfindlichen Wurzeln geschädigt wurden.
Sind die Wurzeln erst mal geschädigt und beginnen zu faulen ist die Pflanze kaum noch zu retten.
Als Sofortmaßnahme sollte man die Pflanze versuchen trocken zu legen. Entweder durch abgießen des überschüssigen Wassers oder durch das ersetzen des kompletten Substrates mit neuem, trockenem Substrat.
Generell gilt die Devise, dass Orchideen lieber zu trocken als zu feucht gehalten werden sollten.

Der Zustand der Welke kann außerdem dann eintreten, wenn der Wurzeldruck – der sogenannte Turgordruck – kleiner oder gleich dem osmotischen Druck der Umgebungslösung ist. Dies ist eine Folge eines zu hohen Nährsalzgehaltes also einer Überdüngung des Substrats (dadurch strömt das Wasser aus der Pflanzenzelle in das Substrat). Diese Art der Welke ist irreversibel und die Pflanze geht ein. Außerdem kann das Substrat zu trocken sein und lässt sich dadurch nur sehr schwer wiederbefeuchten (es kann kein Wasser in die Pflanze einströmen).  z. B. trockene Pinienrinde ist nicht ohne weiteres wieder benetzbar, weil sie infolge des Austrocknens hydrophob (wasserabweisend) geworden ist.

Ist die Welke  eine Folgeerscheinung des zu starken Düngens sollte ein sofortiger Substrataustausch erfolgen oder aber das Substrat muss kräftig durchgespült werden, um die Nährsalze zu entfernen. Wenn die Pflanze noch nicht zu stark geschädigt ist kann sie wieder die höchste Turgeszenz erreichen, es sei denn sie ist bereits zu stark geschädigt worden!

Leitfähigkeit und Dünger

Dies ist ein Beitrag von Dr. Molitor von dem Gartenbauinstitut der Forschungsanstalt Geisenheim zum Thema Leitfähigkeit und Dünger.

Der Nährstoffbedarf von Orchideen wird im Hobbybereich, und nicht nur dort, häufig unterschätzt. Dies gilt zumindest für die am häufigsten vorkommenden Orchideengattungen, wie z. B. Phalaenopsis, Dendrobien usw. Eine ganze Reihe verschiedener Düngungsversuche in Versuchseinrichtungen bestätigen dies. Auch die Titel diesbezüglicher Veröffentlichungen, wie beispielsweise „Orchideen nicht verhungern lassen“ (GRANTZAU 2007; Deutscher Gartenbau 61(15), S. 16-17) oder „Phalaenopsis gut ernähren“ (AMBERGER-OCHSENBAUER 1996; Gärtnerbörse 96(44); S. 2128-2130) weisen darauf hin. Nährstoffkonzentrationen auf Basis von 100 bis 140 mg N/l sind durchaus angebracht. Dies gilt umso mehr, als das Orchideen- Substrate zumeist grob strukturiert sind. Das bedeutet, dass wenig Wasser und damit wenig Nährstoffe bei einem Gießvorgang im Substrat hängen bleiben.

Werte von 100-140 mg N/l bedeuten im allgemeinen Leitfähigkeitswerte der Nährlösung von über 1000 bis etwa 1500 µS – solche Werte sind völlig in Ordnung. Es ist auch unschädlich, wenn die Leitfähigkeit des Gießwassers hinzukommt. Für die Pflanze ist entscheidend die Nährstoffkonzentration. Beim Leitungswasser wird die Leitfähigkeit meist durch Calcium, Magnesium, Hydrogencarbonat und durch Sulfat bewirkt. Alles Ionen, die von der Pflanze in hoher Konzentration problemlos vertragen werden. Anders verhält es sich, wenn das Leitungswasser nennenswerte Gehalte an Natrium und Chlorid enthält. Es kommt also auf den Einzelfall an.

Noch eine Bemerkung zum häufig verwendeten Regenwasser. Regenwasser enthält weder Calcium noch Magnesium. In handelsüblichen Flüssigdüngern sind Calcium und Magnesium nicht enthalten. Das hat technische Gründe, weil sonst Phosphat nicht in Lösung gehalten werden kann. Diese Nährstoffe müssen deshalb über das Gießwasser verabreicht werden, was bei Regenwasser nicht der Fall ist. Somit ist die Pflanze auf den geringen Vorrat im Substrat angewiesen, der bald erschöpft ist. Dies gilt besonders dann, wenn regelmäßig getaucht wird. Die Verwendung von Regenwasser erfordert deshalb eine spezielle Düngestrategie unter Verwendung von Kalksalpeter. Calcium ist ein Makronährstoff und wird demzufolge in vergleichsweise großer Menge von der Pflanze benötigt. Zumindest ein Verschneiden des Regenwassers mit Leitungswasser sollte deshalb ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Geruch des SERAMIS® Orchideen-Substrats

Das SERAMIS®  Spezial Substrat für Orchideen besteht  aus einem Pflanz-Granulat und  zu 70% aus Pinienrinde. Als natürlicher Rohstoff besitzt die Pinienrinde bei gleicher Qualität einen unterschiedlich stark ausgeprägten Eigengeruch. Dieser erdige Eigengeruch der Pinienrinde wird je nachdem wie feucht das Substrat ist, unterschiedlich intensiv wahrgenommen, sodass er gelegentlich auch als „muffig“ oder „modrig“ empfunden werden kann. Nach dem Umtopfen der Orchideen in SERAMIS®  Spezial-Substrat für Orchideen verfliegt der Geruch jedoch nach einiger Zeit.

Weißer Belag bereits im Beutel

Grundsätzlich sind verschiedene Organismen wie z. B. Bakterien im Naturhaushalt wichtig für die Zersetzung von z. B. Lignin und Cellulose, den Hauptbestandteilen von Holz oder Rinde.

Das weiße Geflecht auf der Pinienrinde wird von Bakterien gebildet, die im Gegensatz zu allen anderen Bakterien nicht nur als Einzelzeller vorkommen, sondern ein fadenförmiges Geflecht, ein Myzel, bilden können. Das Myzel kann als Luft- und Substratmyzel ausgebildet sein und ist somit sichtbar. Diese Art von Bakterien ist bei organischem Material an der natürlichen Stoffumsetzung beteiligt. So ist das Auftreten eines weißen Belages im SERAMIS®  Spezial-Substrat für Orchideen eine ganz natürliche Erscheinung bei Substraten mit Rindenanteil und lässt sich daher kaum vermeiden.

Das Vorhandensein dieser nützlichen Bakterien beeinträchtigt das Orchideenwachstum nicht.  Daher kann das Substrat ohne Bedenken zum Umtopfen verwendet werden. Sollten Sie dennoch Bedenken haben sind wir gerne bereit Ihnen den Beutel umzutauschen. Schicken Sie den Originalbeutel mit dem beanstandeten Substrat  bitte unfrei an folgende Anschrift, wir übernehmen dann die Versandkosten:

SERAMIS GmbH
Am Bollscheid 50
56424 Mogendorf
seramis.de(at)eu.effem.com

Auf der Substrat-Oberfläche hat sich ein grüner Belag gebildet. Was bedeutet das?

Die Ursache für einen grünen Belag auf dem SERAMIS® Pflanz-Granulat oder der Pinienrinde ist Algenwachstum. Algensporen können aus dem Gießwas­ser und/oder dem Erd-/Wurzelballen stammen. Treffen sie auf günstige Bedingungen, insbesondere feuchtes, nährstoffhaltiges Substrat, und ausreichend Licht keimen sie und bilden einen grünen Belag. Dieser Belag schadet zwar den Pflanzen nicht, er sieht jedoch unschön aus. Eine Algenbildung zeigt sich mit der Zeit häufig dann, wenn in Glasgefäße getopft wurde. Durch die Lichtdurchlässigkeit des Pflanzgefäßes sind die Wachstumsbedingungen für Algen besonders ideal.
Sie können den Belag entfernen, indem Sie die grünen Körnchen durch neues SERAMIS® Pflanz-Granulat ersetzen. Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanzen in Zukunft nicht zu feucht hal­ten, denn dies begünstigt das Algen­wachstum. Außerdem sollte die obere Pflanz-Granulat-Schicht immer richtig abtrocknen.

Alternative Verwendungszwecke von SERAMIS® Pflanz-Granulat

Optimierung von Pflanzerde im Garten und Balkon

Durch das Mischen gewöhnlicher Blumenerde mit SERAMIS®  Pflanz-Granulat wird diese aufgelockert, der Wurzelballen besser durchlüftet und die Wasseraufnahme erhöht. Insgesamt werden Ihre Pflanzen optimal mit Sauerstoff, Nährstoffen und Wasser versorgt und dabei müssen Sie wesentlich seltener Gießen. Zudem sind die Gefäße leichter und somit besser zu transportieren. Ideal also für Terrassen- und Balkonpflanzen, die im Herbst wieder in ihr Winterquartier zurückgebracht werden müssen.  

Dekorieren und kreatives Gestalten mit SERAMIS®

Mit SERAMIS® sind Ihrer individuellen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob in Übertöpfen, Vasen oder dekorativen Schalen - SERAMIS® kann in allen wasserdichten oder mit Folie abgedichteten Gefäßen verwendet werden. So können individuelle schöne und hochwertige Pflanz-Arrangement für jeden Anlass gestaltet werden.

Der bewährte, bescheiden im Hintergrund agierende Statist hat aber auch das Zeug zum Solisten. Was Zimmerpflanzen gut tut, gewinnt daher auch in anderen Bereichen an Bedeutung. Das Pflanz-Granulat ist natürlich, ästhetisch-schön, hygienisch sauber und äußerst flexibel einsetzbar. Für Accessoires aller Art bildet es eine dauerhaft schöne Dekorations-Basis.
Ob als dekorative Tischdekora­tion, als Basis für die weihnachtliche Krippe, die heimische Modelleisenbahn, oder vieles mehr: Schöner dekorieren mit Seramis-Pflanz-Granulat ist leicht, kreativ und sehr wirkungsvoll. So wird aus einem einfachen Trinkglas mit etwas Seramis und einem Teelicht schnell ein mediterraner Lichtblick auf Tisch, Fensterbank, Balkon oder Terrasse.

Denn das Pflanzmedium findet dank seiner Eigenschaften auch in der kreativen Tischdekoration seinen Platz. Es ist natürlich, ästhetisch-schön, hygienisch sauber und äußerst flexibel einsetzbar. Für Accessoires aller Art bildet es eine dauerhaft schöne Dekorations-Basis.

Längst schon bedeutet florale Tischdekoration mehr als bloße Schnittblumen-Vasen. Dekorative Gestecke und originelle Arrangements bestimmen die modernen Deko-Trends. Kreativität wird großgeschrieben. Dabei spielen neue Materialien und wachsende Vielfalt eine entscheidende Rolle. Heimisches und Exotik werden mit wenigen Handgriffen gekonnt kombiniert.

SERAMIS® in Terrarien

Das SERAMIS®  Pflanz-Granulat ist durch seine vielseitigen Eigenschaften ein echtes Multitalent. So lässt es sich auch wunderbar als Untergrund in Terrarien einsetzen. Je nach den Bedürfnissen und Anforderungen des Terrarienbewohners, muss jedoch in jedem einzelnen Fall geprüft werden, ob es als Bodenbelag eingesetzt werden kann oder ob SERAMIS®  noch abgedeckt werden sollte.
Terrarien sind kleine, geschlossene Lebensräume, die sehr sensibel sind. Sauberkeit spielt dabei sicher eine sehr große Rolle. Mit dem Einsatz von SERAMIS®  lässt sich dies einfach umsetzen. Das Granulat ist sauber und frei von Verunreinigungen und kann einfach und schnell ausgetauscht werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Feuchtigkeitshaushalt im Terrarium. SERAMIS®  kann durch seine Porosität viel Wasser speichern und deshalb sehr einfach durch besprühen feucht gehalten werden. Das gespeicherte Wasser verdunstet nach und nach und beeinflusst so die Luftfeuchtigkeit im Terrarium.
Aus verschiedenen Erfahrungsberichten wissen wir, dass sich SERAMIS®  durch seine hohe Wasserspeicherfähigkeit auch hervorragend als Drainageschicht in Regenwaldterrarien eignet, in denen es mehrmals täglich regnet.

Nicht zu vergessen ist natürlich die Terrarienbepflanzung, die einfach, sauber und schnell mit SERAMIS® angelegt werden kann. Durch die Strukturstabilität altert, verdichtet und verrottet das Granulat nicht, so dass das Granulat innerhalb der Bepflanzung nicht ständig ausgetauscht werden muss.

SERAMIS® in Aquarien

SERAMIS®kann hinsichtlich der Beschaffenheit und den unterschiedlichen Eigenschaften als mögliches Pflanzsubstrat in Aquarien eingesetzt werden, da es generell für Pflanzen geeignet ist. Die Bedürfnisse der im Aquarium gehaltenen Fische, müssen jedoch im Vordergrund stehen. Denn grundsätzlich wird SERAMIS® nicht explizit als Pflanzmaterial für Aquarien hergestellt, sondern als Substrat für Topfpflanzen. Aus diesem Grund können wir natürlich keine Garantie dafür übernehmen, wie sich SERAMIS® beim Einsatz in der Aquaristik auf die unterschiedlichsten Fischgattungen bzw. -arten auf Dauer auswirkt. Wir können vor allem keine Aussage darüber treffen, wie es im Einzelnen den Bedürfnissen der im Aquarium eingesetzten Fische entspricht. Aus diesem Grund gibt es keinen Hinweis auf der Verpackung SERAMIS®  in Aquarien einzusetzen. In jedem Fall ist eine ständige Überprüfung und Aussteuerung der Wasserqualität, entsprechend dem Bedarf der im Aquarium befindlichen Fische, erforderlich. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage das SERAMIS® Datenblatt zu.

Generell lässt sich sagen, dass SERAMIS® inert  ist und somit reaktionsträge. Es hat einen pH-Wert im nahezu neutralen Bereich zwischen 6,2-7,5. Falls es im Aquarienbereich eingesetzt wird muss das Granulat mehrfach ordentlich durchgespült werden, damit der rote Staub, der sich durch den Brennprozess in den Poren niedergeschlagen hat, ausgeschwemmt werden kann. Eine leichte Rotfärbung des Wassers wird somit verhindert. Aquarienwasser in dem SERAMIS®als Pflanzsubstrat eingesetzt wird ist immer leicht etwas trüber.

Unterschied zwischen SERAMIS® und Hydrokultur

Unterschied zwischen SERAMIS® und Hydrokultur

Hydropflanzen stehen im Vergleich zu Erdpflanzen oder Pflanzen in SERAMIS® permanent im Wasser und der Blähton dient der Pflanze lediglich als Halt. Der Blähton speichert kaum Wasser, daher dient der Übertopf als Wasserspeicher. Im Hydrokultur-System dürfen keine organischen Bestanteile enthalten sein. Daher müssen Erdpflanzen, die auf Hydrokultur umgestellt werden sollen komplett von der Erde befreit werden. Der Wasserstand im Topf wird mit einem sogenannten Wasserstandsanzeiger gemessen. Entsprechend der Anzeige Optimum oder Minimum wird gegossen. Getopft wird in die genormten Hydrogefäße.

SERAMIS® hingegen speichert das Wasser wie ein Schwamm und gibt es bei Bedarf an die Pflanze ab. Wenn die empfohlene Gießmenge eingehalten wird gibt es kein freistehendes Wasser im Topf. Der Seramis Gießanzeiger gibt Auskunft darüber, wann die Pflanze wieder gegossen werden muss. Er misst die Feuchtigkeit im Topf und nicht das freistehende Wasser wie der Wasserstandsanzeiger aus der Hydrokultur. Pflanzen in Seramis werden mit einem ¼ l des Topfvolumens gegossen, wenn der Gießanzeiger rot anzeigt. In Seramis können alle Grün- und Blühpflanzen getopft werden. Das Alter und die Größe der Pflanzen spielen beim Umtopfen in Seramis keine Rolle und die Gefäßwahl ist nahezu unbegrenzt.

Kann das SERAMIS® Pflanz-Granulat auch für Hydrokultur verwendet werden?

Nein. SERAMIS® Pflanz-Granulat ist ein wasserspei­cherndes Substrat und hat andere Eigenschaften als der Blähton für die Hydrokultur. Bei SERAMIS®  dient das Granulat selbst als Wasserspeicher. Bei optimaler Gießmenge gibt es deshalb kein freistehendes Wasser im Übertopf. Hingegen erfühlt der Blähton aus der Hydrokultur nur eine Haltefunktion für die Pflanze und kann kaum Wasser speichern. Aus diesem Grund ist freistehendes Wasser im Übertopf notwendig, wodurch sich ein Unterschied beim Gießen der Pflanzen ergibt.

Wenn in einem Topf mit SERAMIS®, sich freistehendes Wasser im Gefäß wie bei der Hydrokultur befindet, kommt es zu Wurzelfäulnis, da die Pflanze mit dem Erdballen in das Granulat getopft wird.

Kann man Hydrokulturpflanzen in SERAMIS® umtopfen?

Grundsätzlich kann eine Hydropflanze umgetopft werden, dies ist jedoch nicht bei alten und großen Pflanzen zu empfehlen. Damit die Umstellung erfolgreich ist müssen in jedem Fall wesentliche Punkte beachtet werden, denn die Hydrokultur-Pflanze muss sich durch das Umtopfen in SERAMIS®  von der Ausbildung reiner Wasserwurzeln auf Substratwurzeln umstellen. Dies bedeu­tet in der Regel Stress für die Pflanze. Wenn überhaupt umgetopft wird, dann sollten Sie die Umstellung nur im Frühjahr durchführen, wenn die Pflanzen neue Wurzeln ausbilden und folgende Punkte in jedem Fall dabei beachten:
Am besten halten Sie die Pflanze nach dem Umtopfen sehr feucht (es muss mehr als ¼ des Topfvolumens gegossen werden). Nach und nach reduzieren Sie die Gießmenge auf 1/4 des Topfvolumens, damit sich die Wurzeln langsam umstellen können. Je nach Pflanze kann die Umstellung und somit die Ausbildung von Substratwurzeln einige Wochen bis Monate dauern.

Alte und große Hydropflanzen sollten Sie in keinem Fall mehr umstellen!

Kann die SERAMIS® Vitalnahrung auch in der Hydrokultur eingesetzt werden?

Ja, die SERAMIS®  Vitalnahrung für Grün-bzw. Blühpflanzen ist auch für die Anwendung in der Hydrokultur geeignet, da der Dünger ein rein mineralischer Dünger ist und deshalb keine organischen Bestandteile enthält. Denn diese würden ihn für den Einsatz in der Hydrokultur unbrauchbar machen. Gedüngt werden kann wie beim Einsatz in SERAMIS®  bei jedem Gießen. Die SERAMIS®  Vitalnahrung für Grün-bzw. Blühpflanzen ist jedoch kein Ionenaustauschdünger.

Kann man einen Wasserstandsanzeiger für Hydropflanzen auch für Pflanzen in SERAMIS® verwenden?

Nein. Die mechanisch funktionierenden Wasserstandsanzeiger der Hydrokultur sind nicht für SERAMIS® Pflanz-Granulat geeignet. Da SERAMIS® Pflanz-Granulat, das Wasser aufsaugt und speichert ist im Topf kein freies Wasser vorhanden, d.h. es kann kein Wasser­stand angezeigt werden. Freies Wasser im Pflanzgefäß, in dem nicht sichergestellt werden kann, dass der Erdballen nicht permanent im Wasser steht führt langfristig zu Wurzelfäulnis und somit zum Absterben der Pflanze.

Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschädlinge

Wie behandelt man Pflanzen in SERAMIS® mit Schädlings- oder Krankheitsbefall generell?

Da SERAMIS®  aus gebranntem Ton besteht, der bei knapp unter 1000 °C gebrannt wird, ist es sauber und frei von Verunreinigungen, wenn es direkt aus der neuen Verpackung kommt.

Die in SERAMIS® Pflanz-Granulat getopften Pflanzen können jedoch von den gleichen Schädlingen und Krankheiten befallen werden wie Pflanzen, die in anderen Substraten stehen. Bei Befall ist es rat­sam mit einer kleinen Probe befallenem Material, zum Fachhandel zu gehen und sich beraten zu lassen. Grundsätzlich können alle Pflanzenschutzmittel, die bei Erdkulturen eingesetzt werden auch in SERAMIS®  angewendet werden. Wichtig ist z. B. beim Einsatz von Pflanzenschutzstäbchen, diese in den Erdballen der Pflanze zu stecken, da die Kontaktfläche der Stäbchen im Pflanz-Granulat durch die unterschiedlichen Korngrößen etwas geringer ist.

Pflanzenkrankheiten – Symptome, Ursachen und Abhilfe

Was die Blätter verraten:
Ein gesundes Blatt besitzt eine feste Struktur, makellose Blattränder und Blattspitzen sowie eine der Art entspre­chenden Farbe.

Braune Blattspitzen
Braune Blattspitzen entstehen durch eine zu trockene Raumluft. Diese führt zu einer hohen Verdunstung die an den Blattspitzen der Pflanze am höchsten ist. Aus dem Gewebe verdunstet das Wasser und zurück bleiben die Nährsalze, die eine hohe Salzkonzentration in den Zellen verursachen, wodurch das Gewebe braun wird und abstirbt.

Gelbe Blätter
Ursachen: Übergießen ist die häufigste Ursache für dieses Symptom, deshalb sollte darauf geachtet werden, dass Pflanzen in SERAMIS erst wieder gegossen werden, wenn der Gießanzeiger „rot“ anzeigt und Pflanzen in Erde sollten erst gegossen werden, wenn die Oberfläche der Erde abgetrocknet ist und in etwas Daumentiefe die Erde noch leicht feucht ist. In jedem Fall muss Staunässe vermieden werden. Die Pflanzen sollten regelmäßig gedüngt werden, um den Stickstoffmangel zu beheben In den Wintermonaten sollte darauf geachtet werden das die Pflanze keinen zu starken Lichtmangel erleidet, Durch Überalterung können Blätter natürlicherweise gelb werden und abfallen.
Abhilfe: Gießen einschränken, düngen, Standort verbessern.

Eingerollte Blätter
Ursachen:
Eingerollte Blätter sind meist ein Zeichen für zu niedrige Luftfeuchtigkeit oder aber die Pflanze leidet an Wassermangel, so dass der Wurzelballen ausgetrocknet ist und die Wurzeln Schaden genommen haben. Ein zu sonniger Standort kann zu diesem Symptom führen.
Abhilfe: Pflegefehler beheben, in dem die Pflanze z. B. regelmäßig am besten morgens besprüht wird und den Standort verbessern, damit die Pflanze nicht zu sonnig steht und bei Bedarf in einen größeren Topf umtopfen, so dass der Pflanze mehr Wasser zur Verfügung steht. Pflanzen in Seramis z. B. sind besser mit Wasser versorgt.

Grünpflanze verliert Blätter
Blattfall kann verschiedene Ursachen haben und muss deshalb im Einzelnen betrachtet werden. Beispielsweise kann das Abwerfen von Blättern ein Zeichen für Wassermangel sein. Bei verschiedenen Pflanzen gibt es aber auch den Winterblattfall, der durch niedrige Temperaturen und geringere Lichtverhältnisse hervorgerufen wird oder durch Zugluft (beim Lüften).

Bleiche Blätter (Chlorose)
Eine der häufigsten krankhaften Verfärbungen ist die Chlorose. Durch mangelhafte Chlorophyllbildung bzw. durch Chlorophyllzerstörung kommt es zum Vergilben normalerweise grüner Pflanzenteile.
Die Blattadern sind noch grün und die Felder zwischen den Blattadern sind gelb.
Ursachen: Eisen- oder Magnesium­mangel.
Abhilfe: Gießwasser enthärten, Eisenchelat ins Wasser geben. Bei hartem Wasser (> 20 ° dH) ist durch Maßnahmen, wie: Wasser abkochen, länger stehen lassen, Einhängen eines Torfsäckchens und Verschneiden mit Regen­wasser können die Wasserhärte verringern.

Sonnenbrand
Symptome: Rote, braune oder grau-silbri­ge Blattverfärbungen.
Ursachen: zu sonniger Standort, d.h. die Pflanze ist über einen zu langen Zeitraum der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt oder aber die Pflanze kommt direkt aus dem Winterquartier, die Blätter sind empfindlich und die starke Sonneneinstrahlung noch nicht gewohnt.
Abhilfe: Standort verbessern oder schattieren, Pflanzen nicht an zu heißen Tagen aus dem Winterquartier holen und direkt in die pralle Sonne platzieren.

Pflanzenschädlinge – Symptome, Ursachen und Abhilfe

Spinnmilben
Symptome: Gespinste in den Blattachseln und an den Triebspitzen, weiß-gelbliche punktförmige Aufhellungen auf der Blattoberseite.
Ursache: Trockenwarme Luft.
Abhilfe: Pflanzen kühler, schattiger und feuchter halten. An heißen Tagen reichlich gießen. Gründlich mit lauwarmem Wasser abbrausen oder mehrfach mit einem Mittel gegen Spinnmilben einsprühen. Präparat eventuell wechseln, da die Milben schnell resistent werden. Behandlung je nach Befall eventuell wiederholen. Der Einsatz von Nützlingen ist auch möglich z. B. können Florfliegen oder Schlupfwespen zur Bekämpfung eingesetzt werden. Eine Bekämpfung mit entsprechenden Insektiziden ist auch möglich. Diese sind im Fachhandel erhältlich.

Blattläuse
Symptome: Klebrige Blätter, Blattdeformationen, Befall beginnt meist an den Knospen und Triebspitzen.
Abhilfe: Durch biologische Bekämpfungsmaßnahmen wie z. B. dem Einsatz von Nützlingen (z. B. Florfliegen, Marienkäferlarven), dem Einsatz von bekannten Hausmitteln wie z. B. mehrmaliges, gründliches abspritzen der Pflanzen mit einem starken Wasserstrahl, an drei aufeinanderfolgenden Tagen Brennesselwasser spritzen (Brennesseln ca. 10-12 Stunden ausziehen)  oder Schmierseifenbrühe spritzen. Eine Bekämpfung mit entsprechenden Insektiziden ist auch möglich. Diese sind im Fachhandel erhältlich.

Schildläuse
Symptome: Klebrige Blätter, braune, wachsartige Schilde, unter denen die Läuse sitzen, Blattfall.
Abhilfe: Abkratzen der Schild-, Woll- und Schmierläuse, Gespinste entfernen. Glänzend-klebrigen Honigtau und schmutzig-schwarzen Rußtau von den Blättern abwaschen. Biologische Bekämpfung durch z. B. Schlupfwespen weitereMöglichkeiten sind: die Bekämpfung mit Paraffinöl oder Insektiziden. Diese sind im Fachhandel erhältlich.

Blasenfüße (Thripse)
Symptome: Feinpunktierte silbrige Blätter, blattunterseits bräunliche Saugstellen.
Abhilfe: Pflanzen kühler und feucht halten und trockene Raumluft vermeiden. Hilfreich ist auch ein gründliches Abduschen der Pflanze (auch die Blattunterseiten), wodurch ein Großteil der Schädlinge weggeschwemmt wird.

Eine biologische Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen wie z. B. der Raubmilbe ist möglich oder eine Bekämpfung mit Insektiziden, die im Fachhandel erhältlich sind.

Trauermücken
Neben Blattläusen, weißen Fliegen oder Milben ist die Trauermücke eine der meist verbreiteten Schädlinge von Zimmerpflanzen. Die Trauermücke, manchmal auch Trauerfliege oder Moosfliege genannt, ist ca. 1 bis 6 mm groß, hat eine grau-schwarze Färbung und wird oft in großer Zahl in Blumentöpfen vorgefunden, in den die Pflanzen in Erde getopft sind.

Wie eine Studie der Forschungsanstalt Geisenheim jetzt wissenschaftlich belegt hat, kann die Besiedlung von Zimmerpflanzen durch Trauermücken mit der Verwendung von SERAMIS® Outdoor-Pflanzgranulat erheblich reduziert werden ("Trauermückenbefall: Granulat und Orchideensubstrat im Test." TASPO, Nr. 48, S. 8 vom 27. Nov. 2009). Die Trauermücken legen ihre Eier in warmer und feuchter Erde ab, aus denen in wenigen Tagen viele kleine Larven schlüpfen. Die Larven ernähren sich häufig von Keimlingen, lebenden Wurzeln oder Stecklingen und führen durch den angerichteten Schaden auch häufig zu Pilzkrankheiten.

In einer Versuchsreihe wurden unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen mehrere  Pflanzen Trauermücken ausgesetzt, die in drei, jeweils unterschiedliche Substrat-Kombinationen getopft waren. Die erste Gruppe war in Einheitserde, die zweite in Einheitserde mit einer 2 cm SERAMIS® Schicht und die dritte ausschließlich in SERAMIS® gepflanzt worden.

Der Vergleich zeigte, dass die Pflanzen in Einheitserde von mehr Trauermücken befallen waren als die Pflanzen, die mit SERAMIS® gepflanzt wurden. Dabei wurden die Pflanzen mit der 2 cm SERAMIS® Schicht von ca. 40 % weniger Trauermücken befallen. Die Pflanzen, die ausschließlich in SERAMIS® gepflanzt wurden, waren sogar um 85 % weniger befallen.
Bei Problemen mit Trauermücken in Pflanztöpfen mit Erde, empfehlen wir Ihnen daher die Erde mit einer ca. 2 cm dicken SERAMIS® -Schicht abzudecken, um so einer weiteren Vermehrung der Trauermücken entgegenzuwirken.

Pilzkrankheiten

Echter Mehltau
Symptome: weißer bis schmutzig-brau­ner, puderiger Belag blattober- und blatt­unterseits.
Ursachen: Übertragung von Pilzsporen.
Abhilfe: Kranke Blätter entfernen und vernichten.
Spezifisches Fungizid einsetzen.

Falscher Mehltau
Symptome: weißer bis schmutzig-brau­ner, puderiger Belag blattunterseits.
Ursache: Übertragung von Pilzsporen.
Abhilfe: Kranke Blätter entfernen und vernichten.
Spezifisches Fungizid einsetzen

Grauschimmel
Symptome:
braun-grauer Belag auf Blättern, Stielen oder Blüten. Ursache: Stickstoffüberdüngung, zu feuchte Standortbedingungen.
Abhilfe: Kranke Pflanzenteile entfernen. Pflanzen trockener und luftiger halten. Bei starkem Befall spezifisches Fungizid einsetzen.

Rußtau
Symptome: schwärzlicher Belag auf den Blättern.
Ursache: Pilz, der sich auf dem Honigtau von Blattläusen niederlässt.
Abhilfe: Stark verschmutzte Blätter entfernen, schwach verschmutzte mit lauwarmem Wasser abwaschen. Verursacher (Blatt-, Schild- oder Schmierläuse sowie weiße Fliege) entfernen.

Bodenpilze
Sie verursachen Wurzelfäule und -bräu­ne, Stängelgrund- und Krautfäule.
Standort verbessern, vor allem Pflanze trockener halten. Kranke Pflanzen und -teile entfernen. Nicht auf den Kompost werfen. Es ist keine Heilung, allenfalls Stillstand möglich.