Zimmer- und Blühpflanzen

SERAMIS® verringert Trauermückenbefall

Wer kennt sie nicht? Diese lästigen, winzigen Fliegen, die gerne um Pflanzen herumschwirren? Es handelt sich hierbei um Trauermücken. Neben Blattläusen, weißen Fliegen oder Milben ist die Trauermücke einer der meist verbreiteten Schädlinge von Zimmerpflanzen. Manchmal wird sie auch Trauerfliege oder Moosfliege genannt.

Vorkommen und Verhalten der Trauermücke

Die Trauermücke ist ca. 1 bis 6 mm groß und hat eine grau-schwarze Färbung. Es existieren weltweit viele verschiedene Arten, die in feuchten Lebensräumen wie z. B. Wäldern oder Mooren Zuhause sind. Aber auch das feuchtwarme Klima von Gewächshäusern lieben sie, ebenso die feuchte Erde von Topfpflanzen. Somit kann die Trauermücke sowohl in unseren Blumenkübeln auf Balkon oder Terrasse vorkommen, als auch in den Töpfen der Zimmerpflanzen.

Sie legt ihre Eier in die feuchte Erde der Topfpflanzen, wo sich die nach wenigen Tagen schlüpfenden Larven dann von Keimlingen, lebenden Wurzeln, Stecklingen und Erde ernähren. Wenn die Trauermücke für den Menschen auch ungefährlich ist, kann es durch den angerichteten Schaden häufig zu Pilzerkrankungen oder Schimmelbildung an Pflanze oder Erde kommen.

Trauermücken-Befall mit SERAMIS® verringern

SERAMIS® Pflanz-Granulat oder SERAMIS® Pflanz-Granulat für Beet-, Balkon- und Kübelpflanzen hilft den Befall mit Trauermücken zu reduzieren. Pflanzen, die in Pflanz-Granulat getopft sind, weisen meist einen deutlich geringeren bis gar keinen Befall auf. Das Pflanz-Granulat bietet den Larven der Trauermücke keinen guten Nährboden und stellt außerdem ein deutliches Hindernis für sie dar, um an Wurzeln bzw. Wurzelballen heranzukommen. Selbst eine Abdeckschicht von 2 - 3 cm Pflanz-Granulat reicht schon aus, um Trauermücken-Befall zu verringern.

Studie

Auch eine Studie der Forschungsanstalt Geisenheim belegte wissenschaftlich, dass die Besiedlung von Zimmerpflanzen durch Trauermücken mit der Verwendung von SERAMIS® Pflanz-Granulaten erheblich reduziert werden kann. In einer Versuchsreihe wurden unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen bei mehreren Pflanzen Trauermücken ausgesetzt, die in drei jeweils unterschiedliche Substrat-Kombinationen getopft waren. Die erste Gruppe war in Einheitserde, die zweite in Einheitserde mit einer 2 cm SERAMIS® Schicht und die dritte ausschließlich in SERAMIS® gepflanzt worden.

Der Vergleich zeigte, dass die Pflanzen in Einheitserde von mehr Trauermücken befallen waren als die Pflanzen, die mit SERAMIS® gepflanzt wurden. Dabei wurden die Pflanzen mit der 2 cm SERAMIS® Schicht von ca. 40 % weniger Trauermücken befallen. Die Pflanzen, die ausschließlich in SERAMIS® gepflanzt wurden, waren sogar um 85 % weniger befallen.

Empfehlung

Bei starkem Befall mit Trauermücken in Pflanztöpfen empfehlen wir grundsätzlich die Pflanze umzutopfen. Leider lassen sich die Trauermückenlarven, die bereits in der Erde sind, dadurch oft nicht ganz entfernen, aber das Umtopfen reduziert die Anzahl in der Regel deutlich. Entweder kann die Pflanze komplett (mit Wurzelballen) in SERAMIS® Pflanz-Granulat gesetzt werden, oder es kann neue Erde verwendet werden, die mit einer ca. 2 cm dicken Abdeckschicht aus SERAMIS® Pflanz-Granulat versehen wird. Ist der Befall nur gering, reicht es evtl. auch aus, die Erde, in der die Pflanze sitzt, mit einer ca. 2 cm dicken Schicht abzudecken, um so einer weiteren Vermehrung der Trauermücken entgegenzuwirken. Ergänzend können auch Gelbtafeln bei den Töpfen angebracht werden, an denen die geschlüpften Trauermücken haften bleiben. Eine biologische Alternative bietet die Bekämpfungsmethode mit Nematoden (Fadenwürmer), welche die Trauermückenlarven parasitieren und ansonsten nicht schädlich sind.

Trauermückenbefall verringern mit SERAMIS®

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